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aus EFB Intern 11/2007

Letzte Ausfahrt Zukunft …

EFB und Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
kooperieren bei Zukunftswerkstätten und Projektanalysen

Nachrichten über eine alternde Gesellschaft, die Globalisierung und den Klimawandel sowie die ungewisse Zukunft der Sozialversicherungssysteme beunruhigen die Menschen. Ebenso blicken Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft besorgt auf die Entwicklung ihrer Branche. Markte verändern sich schneller als früher, der Selektionsdruck wächst und Patentrezepte gibt es keine. Heute korrespondiert die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen mit ihrem strategischen Lernen mehr denn je. Wer morgen noch im Markt sein möchte, der sollte sich heute damit beschäftigen. Die Evangelische Fachhochschule Berlin hat deshalb in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und anderen Unternehmen eine Reihe von Zukunftswerkstätten und strategischen Projektanalysen durchgeführt. Das Spektrum reicht von der Fusionsberatung über Stiftungsgründung, die Gestaltung christlicher Unternehmenskultur bis hin zum Coaching von Führungskräften in individueller Leistungsbewertung.

„Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen“ lehrt uns der griechische Philosoph Epiktet (um 50 – 138 n. Chr.).

Es ist also schlau, die eigene Unternehmenszukunft näher zu betrachten, um proaktiv Gestaltungsstrategien entwickeln zu können. Dabei sind insbesondere mittel- und langfristige Perspektiven Erfolg versprechend. Sie erlauben es dem Management, Handlungsräume zu eröffnen, die jenseits des Tagesgeschäftes liegen und somit eine fundierte strategische Positionierung erlauben. Die Herausforderungen liegen z. B. in der Trendanalyse von Zielgruppen, im Ausloten von Netzwerkpotenzialen oder im Recherchieren und Diskutieren von Pilotmodellen, die Auswirkungen auf die eigenen Arbeitsfelder haben können. Modellvorhaben erlauben den Blick in die Zukunft. Mehr noch: Sie erlauben die rechtzeitige Teilhabe an Entwicklungen. Aus dem Betrachter wird ein Gestalter der Zukunft.

Auf dieser Basis haben Michael Holewa und Joachim Dettmann ein Trend- und Material-Booklet namens „Perspektive Diakonie 2025“ erstellt, das die Unternehmen ein erstes Stück des Weges begleitet.


     
Vertrauen - oder das Wunder der Loyalität
Für eine neue Wirtschaftsethik

Beiträge zu
Unternehmenskultur als Marketing-Strategie
Von Joachim Dettmann und Professor Michael Holewa

Hrsg.: transfer-project an der Evangelischen Fachhochschule Berlin
247 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
1. Aufl., Berlin, 2006, EUR 20,--
ISBN 3-937684-03-4
Buchinformation (PDF)
Inhaltsverzeichnis (PDF)

Erhältlich im Buchhandel (ISBN 3-937684-03-4) oder
Direkt-Bestellung - versandkostenfrei - beim Herausgeber: Bestellschein

Perspektive Diakonie 2025
zukunft • macht • wissen
Den demographischen Wandel gestalten

Buchveröffentlichung
von Joachim Dettmann und Professor Michael Holewa

Hrsg.: transfer-project an der Evangelischen Fachhochschule Berlin
230 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
1. Aufl., Berlin, 2006

EUR 14,80

Bestellung - versandkostenfrei - beim Herausgeber: Bestellschein (PDF)

 

 

 
Rezension

Bewertet von Redaktion business-wissen.de
Bewertung:
*****

...es ihnen vor allem um Kommunikation, Werte und Loyalität, aus denen unter anderem die Wachstumspotenziale eines Unternehmens resultieren. In mehreren Kapiteln beschreiben und erläutern sie die Elemente der Unternehmenskultur, wie die Autoren sie sehen. Sie ergänzen ihre Ausführungen um zahlreiche Zitate und Bilder, die ihre Aussagen fokussiert auf den Punkt, oder besser: symbolisieren sollen.

Im zweiten Teil geht es dann um das Marketing mit Werten. Auch hier spielen Kommunikation und authentische und erlebbare Werte für den Kunden eine entscheidende Rolle: Schönheit kommt von innen, nennen Dettmann und Holewa eines der Kapitel.

Im dritten Teil beschreiben sie konkrete Beispiele für Unternehmenskultur. Sie haben sich Aldi, Sanofi Aventis, Lufthansa, Springer & Jacoby, Mensch Maschine Software, General Electric und Inline-Kurierdienst herausgesucht. Auf ein bis zwei Seiten werden die Chefs oder andere prägende Führungspersönlichkeiten zitiert und die jeweilige Unternehmenskultur knapp umrissen.

Im vierten Teil beleuchten die Autoren die Rolle der Marke. Sie sehen das Branding als die Suche nach dem verlorenen Ort. Sie stiftet Sinn und vermittelt Glück.

In der zweiten Hälfte des Buches übersetzen die Autoren ihre Erkenntnisse und Aussagen nun in konkrete Arbeitsmaterialien. Das bedeutet, sie stellen Definitionen, Methoden, Modelle kurz und bündig vor, zitieren aus den Grundlagenwerken bekannter Management-Vordenker, Philosophen, Psychologen etc. Daraus leiten sie eigene Checklisten und Handlungsempfehlungen ab. Im Anhang führen die Autoren den Verhaltenskodex zweiter Unternehmen als Beispiel an und beschreiben, wie Unternehmenskultur bei Unternehmenszusammenschlüssen funktioniert.

Die vielen einzelnen Kapitel sind alle sehr knapp und fokussiert. Gerade dadurch erhält der Leser immer wieder interessante Einsichten und Ansichten auf den Punkt vermittelt. In der Summe sind es eine Vielzahl von Modulen, mit deren Hilfe sich der Leser lernen kann... mehr

Buchinformation:

Das Buch umfasst rund 230 Seiten und enthält zahlreiche Abbildungen. Es richtet sich an alle, die in wertegeleiteten Organisationen - besonders in Diakonie, Kirche und Gemeinde - Verantwortung für die Zukunft tragen. Geboten wird eine aktuelle Darstellung der Aspekte des demographischen Wandels in einer modernen, marktdominierten und zunehmend säkularen Gesellschaft.

 

 
 
     

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